Standpunkte, Spielräume, Weitblicke im Convento Bigorio 2014

Wir laden herzlich ein zu Reise und Aufenthalt

von Sonntag, 15. Juni bis Samstag, 21.Juni 2014 im Kloster Bigorio.

Das alte Convento Santa Maria dei frati cappuccini liegt eingebettet in Kastanienwäldern. Der Blick von dort geht hinunter auf Sala Capriasca, auf Tesserete und weiter bis hin zum Lago di Lugano. Nur ein Zipfel vom See ist zu sehen. Das kleine Kloster steht heute als Seminarhaus für Gruppen offen.

In diesem Jahr haben wir als Motto

„Standbein – Spielbein“

gewählt. Unser Leben ist immer wieder von den Polaritäten „Kopf und Herz“, „vernünftig  und kreativ“, „verharren und verändern“ geprägt. Wir haben ein „Standbein“, wir stehen und nehmen Positionen ein: Standpunkte. Das „Spielbein“ ist in Bewegung, wechselt die Position, springt, nimmt sich den Raum: Spielraum. Und für den Blick in die Weite fehlt uns oft die Muße oder der Mut.

Wir kommen als Gruppe. Haus und Klostergarten stehen uns offen. Ohne festgelegtes Programm lassen wir uns ein auf Begegnung, Gespräch, Diskussion, auf Muße und Ruhe, auf Gemeinsames und Eigenes, auf Kreatives und Rationales. Wir sind an Programm gewöhnt, an den gefüllten Tag. Sich auf das Offene einzulassen, fällt nicht immer leicht. Standpunkte, Spielräume und Weitblicke werden wir erkunden.

Im Klostergarten sitzen, den Ausblick aufnehmen, Musik machen, Musik anhören, malen, schreiben, zeichnen, drucken, fotographieren, wandern, im Garten lesen, Filme miteinander anschauen und diskutieren. Neues entdecken. Haus und Garten geben uns den Raum, den jede/r für sich oder auch im Miteinander wünscht. Neues entsteht.

Auch Kinder sind herzlich willkommen. Bringt sie gerne mit.

Bilder vom Kloster, vom Garten und den Aussichten unter http://www.bigorio.de

Ablauf und Kosten

Anreise am Sonntag, 15. Juni 2014 (ab Karlsruhe bieten wir Mitfahrgelegenheit)
Abreise am Samstag, 21. Juni 2014.

Kosten für Übernachtung und Vollpension betragen 720 Euro (900 Sfr).

Wir werden sicher wieder mit den feinen Köstlichkeiten aus der italienischen Küche des Klosters verwöhnt.

An- und Abreise in Eigenregie oder Fahrgemeinschaft – bitte dazu eine kurze Mitteilung, wer selbst fährt, Platz hat und wer mitfahren möchte, an mich  bk@kotterba.de

Anmeldung und weitere Auskünfte über bk@kotterba.de

Weitere Informationen und viele Bilder vom Kloster unter  bigorio.ch


Wir laden herzlich ein!

Benno Kotterba + Team

Reinhold-Schneider-Str. 38
76199 Karlsruhe
Tel: +49-721-9379244
Mobil: +49-171-3621901
Fax: +49-721-9379246

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Frühlingstage in Bigorio 2o12

Frühlingstage im Convento Bigorio im Tessin

In diesem Jahr haben wir für unseren Aufenthalt die Tage vor Ostern vom Donnerstag, 30.03.2012 bis zum Donnerstag, 05.04.2012, gewählt.

„Nichts ist so flüchtig wie die Begegnung“ (von Hilde Domin)

Begegnung im Gespräch, Austausch und Diskussion über Themen. Begegnung mit diesem schönen Haus. Es bietet Geborgenheit zwischen den alten Mauern. Es lädt ein zu Muße, die Eigenzeit zu entdecken und bietet Raum für eine schöpferische Pause.

Im Klostergarten sitzen, den Ausblick aufnehmen, in die Landschaft und den Tag schauen, Musik machen, Musik anhören, malen, zeichnen, drucken, fotographieren, wandern, im Garten lesen, Filme miteinander anschauen und diskutieren. Es gibt Raum für Vieles und lässt uns Neues entdecken.

Wie jedes Jahr wird sicher etwas entstehen – vielleicht auch nur eindrucksvolle Erinnerungen an einen schönen Ort. Bilder der Begegnungen.

Wir laden herzlich zur Mitreise ein.

Ablauf und Kosten

Anreise am Donnerstag, 30. März 2012
Abreise am Donnerstag, 05. April 2012

Kosten für Vollpension 1.100 Sfr, beim gegenwärtigen Wechselkurs entspricht das 920 Euro (inkl. Wasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten).

An- und Abreise in Eigenregie oder Fahrgemeinschaft

Anmeldung und weitere Auskünfte über bk@kotterba.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldung.

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Fragen und Antworten zur Herbstreise Bigorio 2011

„Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug“

… und wenn die Gedanken bei den Worten Hilde Domins ein Stück schweben, bleiben zu unserer Reise nach Bigorio ein paar ganz reale Fragen. Aus dem bisherigen Erleben hier meine Antworten – wie heißt es beim Glückspiel immer vorbeugend: „ohne Gewähr“.

Wie sind die Temperaturen Ende September / Anfang Oktober?

Ich bin schon mehrmals im Herbst dort gewesen. Die Temperaturen waren  immer eher sommerlich – spätsommerlich. Es kann natürlich auch schon mal ein bisschen wolkig und neblig sein. Also insgesamt schon so, dass man auch noch im Garten sitzen  kann.

Wie hoch liegt das Kloster?

Das Kloster liegt etwa auf 700 m Höhe. Von dort geht es aber durchaus noch ein paar Meter hoch bis auf den nächsten Gipfel.

Muss man künstlerisch oder musisch begabt sein?

Künsterlisch, musisch – es klingt aus der Beschreibung vielleicht so heraus, aber es sind eben nur  Möglichkeiten. Sitzen und genießen und lesen oder meditieren. Jeder nimmt sich ein Stück von dem, was Wunsch und Vorliebe oder auch Angebote sind. Jeder darf auch gerne ein Thema – sein Thema mitbringen. In der Vergangenheit sind manch gute Diskussionen und Gespräche daraus erwachsen.

Wie gestaltet sich das Miteinander?

Wie es in einem Kloster auch in der Vergangenheit war: ein Miteinander und ein Alleine sein. So ist das Refektorium der Ort, an dem wir immer miteinander sind und gemeinsam essen (und trinken). Da wir kein festes Programm haben, entwickelt sich der Tagesablauf aus dem Gesehen. Selbstverständlich gibt es auch Bier und Wein und Grappa und Ratafia und Säfte. Da das aber schlecht kalkulierbar ist, haben wir uns in der Kalkulation auf Kaffee und Wasser beschränkt. Die übrigen Getränke ganz nach der persönlichen Vorliebe – und separat abgerechnet.

Müssen wir selbst kochen oder werden wir versorgt?

Bekocht – ja. In der Vergangenheit sind wir immer sehr verwöhnt worden. Angesagt war italienisches Essen – und im Herbst mit Vielem, was im Klostergarten wächst.

Welche Aussicht hat man aus der eigenen Klosterzelle?

Es gibt ganz unterschiedliche Aussichten je nach Lage der Klosterzelle. Ein Teil schaut nach Osten auf die Berge um Tesserete, die Zellen nach Süden haben die Aussicht, wie sie oben auf der Seite zu sehen ist, wieder ein anderer Teil schaut nach Westen auf die Bergkette oberhalb von Taverne.

Wie groß wird die Gruppe sein?

Wir haben gute Erfahrungen mit einer Gruppengröße von 12 bis maximal 15 Teilnehmer/innen. Darauf haben wir es auch dieses Mal wieder beschränkt.

Bisher sind bereits 8 Teilnehmer/innen angemeldet,  4 Teilnehmer/innen haben sich vormerken lassen und  3 Plätze sind noch frei.

Spätere Anmeldungen werden wir dann leider zunächst auf eine Warteliste setzen.

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Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug

Leicht fliegen die Wolken über das Tal. Eingebettet in die Kastanienwälder schaut das alte Convento Santa Maria dei frati cappuccini von Bigorio hinab auf Sala Capriasca, auf Tesserete und der Blick geht bis hin zum Lago di Lugano. Nur einen Zipfel vom See sieht man von hier oben.

Wir fahren vom 30.09. bis zum 07.10.2011 in das kleine Kloster, heute Seminarhaus.

„Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug“ (von Hilde Domin)

Den Fuß in dieses schöne Haus zu setzen, bietet die Sicherheit, sich Muße und eine schöpferische Pause zu gönnen, die Eigenzeit zu entdecken.

Gemeinsam oder einzeln: Musik machen, Musik anhören, aquarellieren, kalligraphieren, Linoldrucke schneiden, fotographieren, wandern, im Garten lesen, Filme miteinander anschauen und diskutieren. Neues entdecken. Vielleicht entsteht daraus etwas Gemeinsames. Ein Buch?

Ablauf und Kosten

Anreise am Freitag, 30. September 2011
Abreise am Freitag, 07. Oktober 2011

Kosten für Vollpension 780 Euro (inkl. Wasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten)

An- und Abreise in Eigenregie oder Fahrgemeinschaft

Anmeldung und weitere Auskünfte über bk@kotterba.de

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Kronos und Kairos – im Fluss der Zeit und immer ein Moment

Vom 03. bis zum 08. Januar 2011 war geplant, als offene Gruppe ins Kapuzinerkloster Bigorio im Tessin zu fahren. Dieses Mal im Winter, zu der Zeit waren wir bisher noch nie dort. Es sollte bedingt durch die Jahreszeit eine Zeit für innen und damit natürlich auch etwas in der Zeit innehalten werden.

Im Fluss der Zeit geschah es nun leider, dass wir diese Reise stornieren mussten.

Dieses Mal waren es keine witterungsbedingte Umstände – oder vielleicht doch? Denn krankheitsbedingte Behinderungen und Ausfällen ließ die Teilnehmerzahl so weit schrumpfen, dass es für das Kloster ein großer Aufwand und ein geringer Ersatz geworden wäre. So haben wir uns zurückgezogen und unsere kreative Zeit in Karlsruhe genutzt. Kronos und Kairos – im Fluss der Zeit nimmt manchmal das Wasser einem anderen Lauf.

Als Thema haben wir „Kronos und Kairos“ gewählt. Kronos – die fortwährende, die kontinuierliche Zeit – und Kairos – der Moment, der richtige Augenblick.

Die vier Jahreszeiten, Chronos huldigend von Bartolomeo Altomonte Kairos auf einem Fresko von Francesco Salviati

Kronos und Kairos sind die beiden Begleiter, die uns gerade im Jahreswechsel immer wieder begleiten:

Der Jahreswechsel – ein Moment im Zeitenlauf,
der Wechsel ins Jahr 2011 – Beginn eines neuen Jahrzehnts!

Im Fluss der Zeit und immer ein Moment

Wir wünschen allen ein gutes Jahr 2011 und freuen uns auf die Herbstreise nach Bigorio. Mehr dazu siehe oben.


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